Der Ort Zwota liegt im sächsischen Vogtlandkreis. Südlich grenzt er ans Elstergebirge und nördlich ans Erzgebirge. Der höchste Berg in näherer Umgebung ist der „Hohe Brand“ mit einer Höhe von 805 Metern über dem Meeresspiegel. Die Häuser des Ortes sind links und rechts vom Fluss „Zwota“ angesiedelt. Erste urkundliche Erwähnung des Bachs Zwota war 1122, die der gleichnamigen Siedlung erst viel später. Der Name des Ortes kommt vom sorbischen Wort Suwoda, das „Grenzwasser“ bedeutet. Die Industrie entwickelte sich langsam ab Beginn des 17. Jahrhunderts. Böhmische Exulanten führten im 18. Jahrhundert den Geigenbau ein. Die Herstellung von Musik- und Saiteninstrumenten entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren. Im Ort gibt es ein Harmonikamuseum. Weitere Sehenswürdigkeiten in Zwota sind der Naturlehrpfad Hüttenbachtal, das denkmalgeschützte Wohnhaus „Knockhof“ sowie die Kirche, erbaut im Jahr 1885. Eine Gesamtansicht von Zwota ist auf alten Postkarten zum Sammeln abgebildet.

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