Weferlingen – heute Ortsteil der Stadt Oebisfelde-Weferlingen – liegt an der Aller am Rande des Lappwaldes. Seine beschauliche Umgebung bot Motive für zahlreiche Postkarten. Zu den ausgewiesenen Wohnplätzen zählen Försterberg, Neue Mühle und Pumpmühle.
Zum Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1239 als „Bleck“ war die Ortschaft in ihrer Siedlungsentwicklung schon vergleichsweise weit fortgeschritten. Weferlingen galt lange Zeit als Flecken, der nicht über eine eigene Befestigung und eine ausgeprägtere Eigenverwaltung verfügte. Der Ende des 19. Jahrhunderts begonnene Kalibergbau räumte Weferlingen eine höhere Bedeutung ein. Weiterhin kam es 1877 zum Bau einer Zuckerfabrik und 1895 zum Anschluss an eine Nebenbahn nach Helmstedt.
Zu den Söhnen und Töchtern der Stadt gehören der Prinz von Hessen-Homburg Kasimier Wilhelm von Hessen-Homburg und die Fürstin von Thurn und Taxis Sophie Christine Luise von Brandenburg-Bayreuth. Auch Rüdiger Barton, Keyborder und Komponist der ursprünglich ostdeutschen Rockband Silly wurde in Weferlingen geboren.

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